Errichtung der neuen Pfarrei Langenfeld St. Jodokus

Zum 1. Januar 2022 werden die bestehenden Pfarreien Baar-Wanderath St. Valerius, Kirchwald St. Dionysius und Langenfeld St. Quirinus aufgelöst, und es wird gleichzeitig die neue Pfarrei Langenfeld St. Jodokus errichtet werden. Dies hat Bischof Ackermann verfügt, nachdem zuvor im Rahmen eines Anhörungsverfahrens die Räte der Pfarreien und auch der Priesterrat des Bistums gehört worden waren.

Die neue Pfarrei heißt Langenfeld St. Jodokus, da der Name jeder Pfarrei klar lokal zugeordnet können werden muss. Damit ist nur festgelegt, dass die neue Pfarrei ihren Dienstsitz in Langenfeld hat. Es ist aber keinerlei Festlegung dahingehend getroffen, wo das kirchliche Leben stattfinden wird.

Brief Bischof Ackermann:

Definition „Orte von Kirche“

Impulsstatement auf der Basis des Rahmenleitbildes des Bistums Trier

Eine kurze Definition von Orte von Kirche:

„Orte von Kirche“ sind da, wo Menschen ihr Leben und ihren Lebensraum mit ihrem Christ- sein verbinden.

Was kennzeichnet einen Ort von Kirche? Welche Kriterien gibt es?

  1. Es gibt ganz unterschiedliche Orte von Kirche zu unterschiedlichen Themen.
  2. Sie sind Netzwerke mit Knotenpunkten im Pastoralen Raum bzw. in der Pfarrei.
  3. Sie dienen den Menschen.
  4. Sie orientieren sich am Evangelium.
  5. Sie sind offen für andere.
  6. Sie lassen christliche Solidarität und Hoffnung erleben.

Das Rahmenleitbild unterscheidet vier Kategorien von Orten von Kirche:

  1. Institutionelle Orte von Kirche
    … sind z.B. Kitas, Krankenhäuser, öffentliche Büchereien, Einrichtungen und Dienste der Caritas, etc. Hier verdichten sich Lebensbedürfnisse der Menschen, die im Pastoralen Raum missionarisch-diakonisch unterstützt werden.
  2. Gottesdienstliche Orte von Kirche
    … sind wichtige Kennzeichen der Pfarrei, weil hier das Gebet, die Eucharistie und die weiteren Sakramente vollzogen werden.
    In einigen Kirchen werden verlässlich Sakramente gespendet, in anderen nur nur punktu- ell. Wieder andere Kirchen und Kapellen werden durch Wortgottesdienste und persönli- ches Gebet der Menschen vor Ort belebt. Überall können sich neue Gottesdienstformen und Zeiten entwickeln, sowie kleine Netzwerke von Menschen, die Gebet und Gottes- dienst tragen.
  3. Basisgemeinschaften
    … sind dort, wo Menschen zusammenkommen, um mit anderen Menschen ihr Christsein zu leben. Es handelt sich hier um Gruppen, Kreise und Initiativen, …
    • –  die im Nahraum angesiedelt sind, also vor Ort;
    • –  wo Mitglieder sich Heimat geben;
    • –  die Ansprechpartner*in nach außen haben;
    • –  die in Eigeninitiative von unten entstehen oder
    • –  die bereits bestehen;
    • –  die unabhängig von Initiativen und Verantwortlichkeit der Hauptamtlichen der Pfarrei / des Pastoralen Raumes existieren;
    • –  die ggf. finanzielle, räumliche und fachliche Unterstützung seitens der Pfarrei bzw. des Pastoralen Raums erhalten können.4. Themenzentren
      … sind Impulsgeber, Entwicklungsraum und Experimentierraum zu einem Thema im Pastoralen Raum.
    • –  Grundidee: Relevante Themen, Fragen und Probleme der Menschen von heutewerden zu pastoralen Entwicklungsthemen.
    • –  Haupt- und Ehrenamtliche arbeiten vernetzt und multiprofessionell zusammen.
    • –  Das „Thema” wird am „Ort” gelebt, erfahren und erarbeitet.
    • –  Ein Themenzentrum ist der Garant für die Schwerpunktsetzungen und dient denPfarreien und dem Pastoralen Raum. Beispiel: Themenzentrum für Katechese.

Zusammengestellt von Margit Ebbecke, Leitung Pastoraler Raum Mayen.

Kuchenspendenaktion der Katholischen Gremien in Kirchwald

Die enorme Zerstörung und das Leid, welches eine einzige Nacht über eine ganze Region gebracht hat, macht einen eigentlich sprachlos.

Dennoch ist es gut zu wissen, dass viele Menschen gerne helfen wollen, was sich ja auch an den bereits geleisteten riesigen Spendensummen zeigt.
Der Pfarrgemeinderat Kirchwald, sowie die Frauengemeinschaft Kirchwald stellten sich die Frage, ob man Helfer für eine gemeinsame Spendenaktion gewinnen kann. Schnell war die Idee geboren, nach der hl. Messe am vergangenen Sonntag, Kuchen zum Mitnehmen anzubieten.

Dazu gesellten sich schnell einige Damen, die mit selbstgemachten Geschenken ebenfalls die Flutopfer
unterstützen wollten. Da dann der Wettergott auch noch mitgeholfen hat, wurden innerhalb sehr kurzer Zeit 27 Kuchen an viele eifrige Spender verteilt, sodass das phänomenale Ergebnis von 1.920,– Euro herauskam.

Dieser stattliche Betrag wird zu einem Drittel an die VG Adenau und zu 2/3 an den Kreis Ahrweiler überwiesen werden.

Wir danken ganz herzlich allen Kuchenbäckern- und Kuchenbäckerinnen, allen Helfern, den Damen, die bis zur letzten Minute Geschenke gehäkelt und genäht haben, sowie allen großzügigen Spendern.

Wir fanden alle, dies war eine sehr gelungene Aktion, die Gutes bewirken wird.

Kath. Frauengemeinschaft Kirchwald
Pfarrgemeinderat Kirchwald

Frauengemeinschaft und Pfarrgemeinderat Kirchwald

Hilfe für Flutopfer

Das folgenschwere Hochwasser an der Ahr hat unfassbar viel Leid und Zerstörung in die Region gebracht. Die Menschen dort wissen nicht, ob sie je wieder in ihrem Zuhause werden leben können, müssen mit schrecklichen Schicksalen zurecht kommen. Natürlich fragt jeder sich in dieser Zeit, was er/sie tun kann, denn auf Solidarität in der Not ist jedermann angewiesen. 

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Das Leben in der Vordereifel gestalten

Kommunale und kirchliche Initiative „Wir.Zusammen.Aktiv“ hört genau zu

Vordereifel – Während der Corona-Pandemie hat sich eine Initiative gegründet, die ein gutes Leben in den Orten der Verbandsgemeinde Vordereifel unterstützen und ehrenamtliches Engagement fördern will. Unter dem Namen „Wir.Zusammen.Aktiv“ haben sich Vertreterinnen und Vertreter von kommunaler und kirchlicher Seite zusammengeschlossen.

Am Anfang stand ein Fragebogen, der 7800 Haushalte in der Vordereifel erreicht hat. „Gespräche vor Ort waren ja kaum möglich wegen des Lockdowns“, berichtet Oliver Serwas, Pastoralreferent im Dekanat Mayen-Mendig. „Doch wir wollen die Umsetzung der Synodenergebnisse ernstnehmen“, betont er. Daher sei es wichtig, zuzuhören, was die Menschen vor Ort benötigen, was ihnen fehlt oder wie es ihnen geht. „Die Rückmeldungen aus der Bevölkerung sind unglaublich wichtig, um nicht ‚irgendetwas‘ auf den Weg zu bringen, sondern gezielt Hilfsangebote zu initiieren, die auch tatsächlich benötigt werden“, führt Team-Mitglied Dorothee Waldorf vom Pflegestützpunkt Mayen/Vordereifel aus. Sie und Oliver Serwas bilden gemeinsam mit Iris Emmerich (Katholische Familienbildungsstätte Mayen), Elena Janzen (Mehrgenerationenhaus Mayen) und Christine Engels (Verbandsgemeindeverwaltung Vordereifel) und sowie Hugo Nowicki (Ehrenamtlicher) den interdisziplinären Kreis.

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Wie geht es weiter mit den Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften?

Sondierungsgespräche nehmen Fahrt auf – Entscheidungen stehen an.

Bis Mitte Mai haben alle Pfarrgemeinderäte und Verwaltungsräte im Dekanat Mayen-Mendig getagt und sich mit den Fragen beschäftigt, die Bischof Dr. Ackermann zur Beratung in die Pfarreien gegeben hatte: Wie lebendig sind die Gedanken der Synode bei Ihnen vor Ort? Wo gibt es bereits Zusammenarbeit über Pfarrgrenzen hinweg? Wie stehen Sie zu den geplanten strukturellen Änderungen?

Dabei zeigte sich, dass die wesentlichen Impulse der Diözesansynode in fast allen Räten bekannt sind. Der Errichtung des “Pastoralen Raumes”, der das Dekanat Mayen-Mendig als Organisationsstruktur ablösen soll und zu dem die Pfarrei Rieden-Volkesfeld hinzukommt, wird mit Gelassenheit und Zuversicht entgegen geschaut. Viel unterschiedlicher zeigt sich das Bild bei der Frage, ob die einzelnen Pfarreien bereit sind, sich mit anderen zusammenzuschließen und wann das geschehen soll. Hierzu wird es weitere Beratungen in den Pfarreienräten und Verbandsvertretungen, ggf. auch wieder in den Räten vor Ort geben. Diese Diskussionsprozesse laufen noch bis Mitte Juni. Erst danach wird deutlicher werden, in welcher Struktur die Pfarreien sich weiter auf den Weg machen. Daran hängt dann auch die Frage, wann und wie neue Räte für die Pfarreien gewählt werden. 

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Bundesverband Kinderhospiz e.V. sucht Unterstützer

Sie stricken oder häkeln gerne? Sie machen Kindern gerne eine Freude? Dann sind Sie herzlich eingeladen, die Aktion „Stricken und häkeln für ein Kinderlächeln“ des Bundesverbandes Kinderhospiz e.V. zu unterstützen.

Diese Organisation unterstützt Familien, die ein unheilbares Kind haben. Jedes Jahr bekommen diese Familien zu Weihnachten ein Paket mit vielen nützlichen und auch schönen Dingen, die den Kindern auch ein Lächeln auf das Gesicht zaubern. In diesem Jahr soll es ein Adventskalender sein, der den Kindern und deren Geschwister zugeschickt werden soll. Dafür sucht der Bundesverband Kinderhospiz e.V. großherzige Menschen, die gerne basteln und handwerklich tätig sind. Bei der Umsetzung Ihrer Ideen sind dabei auch keine Grenzen gesetzt, denn das Ziel ist es, den betroffenen Familien eine Freude zu bereiten.

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Große Umräumaktion in der Pfarrkirche Kirchwald

Wie wir alle wissen, stellt uns die Coronaproblematik, wie überall sonst auch, vor grosse Herausforderungen.
Um in den Gottesdiensten, neben umfangreichen Schutzmassnahmen, den Kommunionempfang zu gewährleisten, mussten neue Ideen her.
Unsere Kirche, die Kleinste in der Pfarreiengemeinschaft, hat lediglich einen Mittelgang, so dass nicht, wie in den grösseren Kirchen die Menschen nach der Kommunion über einen Seitengang wieder an ihren Platz gelangen, sondern sich zwangsläufig im Mittelgang begegnen. Daher war bisher in Kirchwald die Kommunionspende entweder gar nicht, oder mit grosser Zeitverzögerung machbar.
Daher kam die Idee auf, einige Bänke in der Kirche zu entfernen, damit der Platz zwischen den verbleibenden Bänken grösser wird. Somit kann der Zelebrant die Kommunion jetzt am Platz spenden. In Zukunft wird die Kommunionspende dann in Kirchwald möglich sein.

In einer grossen Räumaktion wurden  einige Bänke entfernt, die verbleibenden Bänke verschoben und am neuen Standort verankert. Außerdem wurden an den Bänken, die zur Zeit nicht benutzt werden dürfen, die Kniebänke abgeschraubt.

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digitaler Weihnachtsgruß

Die Gottesdienste fallen aus – ein digitaler Weihnachtsgruß ist spontan entstanden. Mitglieder des Kirchenchores Langenfeld unter Leitung von Carlo Groß haben für Sie Weihnachtslieder in der Pfarrkirche Langenfeld aufgezeichnet, verbunden mit Gedanken von Pastor Schrupp zu Weihnachten.
Gesegnete Weihnachten für alle

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